DER BARBIER – SVEA KERLING

Schreibwettbewerb für Horror-Autoren

Es gab gute Spiegel. Es gab böse Spiegel. Ich für meinen Teil habe mich vor langer Zeit dazu entschlossen, sämtliche Spiegel aus meinen Gemächern zu verbannen. Die guten wie auch die bösen.

Nun, wenn Sie den Blick auf mich richten, fällt Ihnen gewiss mein gut gepflegter Schnäuzer auf, mein gelockter Backenbart hingegen ist am gestrigen Tage dem Rasiermesser meines Barbiers zum Opfer gefallen. Doch hätten Sie mein Barthaar am Vortag noch sehen können, so wüssten Sie von seiner präzisen Linienführung, Sie wären voll der Bewunderung seiner exakten Bartkanten gegenüber. Ganz gewiss.

Bei Gelegenheit lasse ich Sie gerne wissen, wie auch Sie in den Genuss der Kunstfertigkeiten meines Bartschneiders kommen können. Sie merken schon, ich bin voll des Lobes. In einer unserer wenigen Konversationen weihte er mich dahingehend ein, dass seine Familie bereits seit Generationen dieses Handwerk beherrschte und es darin zu höchster Fertigkeit, ja bis zur perfekten Vollendung, gebrachte, sie sogar Könige und Kaiser zu ihren Kunden gezählt hätte. Über die Geheimnisse der Herrscherhäuser, die sie dabei erworben hatte, hatte seine Familie stets geschwiegen.  Und auch für ihn galt absolutes Stillschweigen seinen Kunden gegenüber als oberste Prämisse. Dementsprechend legte ich bereitwillig mein Leben in seine Hände und meine Kehle drückte vertrauensvoll gegen das Rasiermesser. Er war ein Meister seines Fachs, flink, geschwind, zuvorkommend, ohne die mir so verhasste Unart der Schmeichelei. Außer der bereits erwähnten Konversation beschränkten sich unsere Dialoge auf rein Banales. Wir thematisierten das Wetter, besprachen kurz die wichtigsten Schlagzeilen der vergangenen Tage und einigten uns stets drauf, dass früher alles besser gewesen war und es der heutigen Jugend an Respekt und Manieren mangle. Wie ich Sie bereits wissen ließ, war meinem Barbier die Diskretion von höchster Wichtigkeit und so war ich mir meiner Sache gänzlich sicher. Wohl oder übel führte kein Weg daran vorbei, ihm von meiner Abneigung gegen Spiegel in Kenntnis zu setzen. Er fragte nicht nach dem Grund meiner festen Abneigung gegenüber dieser Art reflektierender Glasflächen oder  nach der Art und Weise etwaiger weiterer Eigenarten. Er zeigte sich nie fragend noch las ich jemals eine Spur der Verwunderung in seinen Augen. Nein, zu meiner Verwunderung verschwand er nach meiner Offenbarung im Nebenraum, nur um schon kurz drauf mit einem Stapel Leintüchern in seinen Händen wiederzukommen. Er zeigte sich besonders gewissenhaft und sorgfältig bei der Ausübung meiner Bitte und sogar den kleinsten Spiegel, der mir unerkannt blieb, verstaute er gewissenhaft in einer Lade mit diversem Barbierwerkzeug. Ich muss gestehen, etwas unangenehm war mir bei der Sache schon, als er mit einer gottabfälligen Leichtigkeit mit breiten Beinen sich vor meinen sitzenden Körper aufstellte, um mein Gesicht zu mustern. Natürlich, das musste er. Daran ging kein Weg vorbei. Einem Blinden hätte ich wohl nie mein Leben anvertraut. Die Gleichmäßigkeit meiner Augenbrauen und  die Formschönheit meines Bartwuchses sollten keinen Deut unter meiner sonderbaren Verrücktheit leiden. Zu meinem Leidwesen glich es eher einem Übersichergehenlassen als einer Freude. Von Mal zu Mal begann sich daraus eine für mich qualvollere Prozedur zu entwickeln. Ich verspürte den Atem des Barbiers im Gesicht nicht minder unangenehm als den kalten Hauch des Todes in meinem Nacken, der sich von ewig langer Zeit in mir eingebrannt hatte. Der Geruch der Fäulnis ließ mich an die Grenzen zur Widerwärtigkeit stoßen. Es lag nicht etwa an der mangelnden Zahnhygiene meines Bartschneiders. Das Gegenteil war der Fall, sein Gebiss war offenkundig makellos. Während er angespannt mit seiner Arbeit zugegen war, fuhr er sich fortwährend mit der Zunge über seine Zähne, dabei begann sich in seinen Mundwinkeln zunächst zaghaft Speichel zu sammeln. Ich konnte das Pochen hinter seinen Schläfen dabei beobachten, wie es an Intensität zunahm. Die Ader auf seiner Stirn stach nun merkbar heraus. Sein Atem verlief in kurzen Abständen. Zweifelsfrei hatte diese Szenerie etwas Animalisches. Es erinnerte mich an ein großes Raubtier, das tollwütig seine Zähne fletschte. Ein Tier, dem es kaum gelang, seinen niederen Instinkten zu entkommen mit dem Wissen, dass, würde er seine Reißzähne in den Hals seines wehrlosen Opfers stoßen, auch sein letztes Stündlein geschlagen hätte. Doch ich konnte daran nichts Erschreckendes finden. Es gab Raubtiere und es gab Beutetiere. Keiner konnte das für sich selbst entscheiden. Sie erinnern sich meiner eingangs erwähnten Worte über die guten und die bösen Spiegel? So war das System. So ist es seit jeher gewesen und nichts und niemand konnte daran etwas ändern. Es funktionierte. Niemand sprach je davon, dass es ein gutes System war oder es sich gar um das beste System von allen Welten handle. Es hatte schließlich nur eine Aufgabe: zu funktionieren. Und das tat es. Im Rahmen der systematischen Funktion. Doch ich war schlau genug, mein eigenes System jenem Gegenständlichen vorzuziehen, ohne dass eines der beiden auseinanderfiel. Der Erfüllung meines Wunsches nach einer Abgrenzung von der herrschenden Welt ohne die sichtbare Barriere einer Grenze galt seit jeher mein Bestreben. Natürlich war mir klar, dass niemand diesem übermächtigen System entkommen konnte, an Flucht hatte ich niemals auch nur einen Gedanken verschwendet. Flucht galt schon vor Beginn der Planung als gescheitert. Zu groß und zu stark waren die Tentakel des überall Herrschenden. Daher galt es mit Schläue und List Lücken im System auszuloten. Seine Aversion mit Anpassung zu spiegeln. Mein böser Spiegel sollte zu ihrem guten Spiegel werden und im Zuge dessen wurde ich ein Meister im Vorspielen falscher Tatsachen. Und so trieb ich in verräterischer Absicht in beiden Welten mein Unwesen, während ich nach außen hin den Anschein erweckte, als ein Teil des Systems zu fungieren. Das System war von erbarmungsloser Natur. Schon sein geringster Verdacht, die noch diffusere Ahnung, eines aus der Norm fallenden Rädchens. Eines Teiles, das sich weigerte, gleichsam mit anderen zu funktionieren, der Unwille eines Wassertropfens, der nicht mit seinesgleichen eine Pfütze bildete, allein ein Umstand dieser Art führte dazu, sich der Abtrünnigen zu entledigen. Solch undankbarer Natur wurde man nicht etwa verstoßen, sondern mit Haut und Haar verschluckt und als breiiges durchgekautes Etwas wieder dem System zugeführt, jeglicher Chance auf selbstständiges Denken beraubt. Dazu genötigt, die Maschinerie des Systems zu ölen. Als ein halbverdautes Monstrum würde man ein Dasein fristen, als Gefangener in einem Zuchthaus, dem Wahnsinn der Ärzte hilf- und heillos ausgeliefert.

Ich nutzte meine angeborene Schläue dazu, ein falsches Spiegelbild von mir zu erzeugen. Mit List und Scharfblick gelang es mir, die nötigen Distanzen mit dem Strom mitzuschwimmen und zur richtigen  Zeit unterzutauchen, ohne Aufruhr zu erregen. Ich zeigte mich meiner Umwelt stets hilfreich und korrekt. Etwas Eigensinn wurde mir nachgesagt, doch als Sohn eines der hier ältesten ansässigen Familien wurde mir dies zugebilligt. Diese Akzeptanz entsprang nicht etwa als Antwort auf die zahlreichen Kunstwerke, die unser Adelsgeschlecht im Laufe vieler Jahrhunderte gehortet hatte. Nicht etwa auf die zahlreichen Abkömmlinge, die sich selbst voll und ganz der Kunst verschrieben hatten. Sie trotzten vor schöpferischer Kraft, doch wie auch jedem wahren Künstler das schier unerschöpfliche Genie in die Wiege gelegt wurde, so legte sich auch immer eine Prise Wahnsinn hinzu. Und ehe man sich versah, hatte man den Wahnsinn gefüttert und ihm das Laufen gelehrt. Man beobachtete ihn beim Wachsen, während das Genie noch friedlich und unberührt in der Wiege schlummerte. Die Bereitwilligkeit des Systems lag dahingehend begründet, dass der Zweig meiner Mutter – Gott sei ihrer Seele gnädig – stets unbarmherzige und geistlose Geschäftsmänner hervorgebracht hatte, die nicht nach dem Sinn im Leben suchten, sondern ihn unter Geld, unsäglichen Reichtümern, einer immensen Anhäufung von Besitztümern und kompromissloser Gier vergruben. Ich möchte mich an dieser Stelle nicht allzu sehr in die Geschichte meines Stammbaumes vertiefen, doch wollte ich Sie nicht im Unklaren darüber lassen, warum mir einige Privilegien zuteil wurden, die einem ordinären, wenn auch fleißigen, Angestellten nicht zugebilligt wurden. Genauso wenig würde es sich für einen Mann meiner Abstammung geziemen, sich eines Paares getragener derber Schuhe zu bedienen, außer es einem nichtsnutzigen Bettler entgegenzuwerfen. Und stellen Sie sich jetzt diese unerträgliche Schmach vor, die meiner Familie widerfahren würde, wenn der letzte bekannte Stammhalter sich der Blöße der Peinlichkeit eines nicht gepflegten Äußeren ergeben würde. Der Umstand, dass meine Eltern wie auch meine beiden Schwestern nicht mehr unter den Lebenden weilen, ist als Entschuldigung oder als Ausflucht nicht tolerierbar und in keinster Weise zu akzeptieren.

Entschuldigen Sie meinen neuerlichen Umweg, doch bald komme ich zum finalen Punkt meiner Ausführungen. Noch etwas Geduld mit meiner Seele. Wenn Sie mich nun schmunzeln sehen könnten, wie sich meine Lippen verziehen, die Mundwinkel nach oben gehen. Wenn Sie mich doch sehen könnten. Der Grund meines Schmunzelns just an dieser Stelle wird sich Ihnen zu geeigneter Zeit noch offenbaren.

Der Barbier genoss mein vollstes Vertrauen. Meine Verwunderung jedoch, dass auch er mich als seinen Vertrauten betrachtete, stieg von Mal zu Mal mehr. Ich musste ihm etwas Leichtgläubigkeit und Naivität unterstellen und wäre unter Umständen sogar erleichtert gewesen, etwas mehr Unglauben oder Neugier in ihm zu entdecken. Während ich nach seiner getanen Arbeit sorgfältig mein Gesicht abtastete und über meine Gesichtsbehaarung strich, sprach ich ihm fortwährend meine größte Wertschätzung zu, doch war ich stets darauf bedacht, ihn nicht in den Himmel zu loben und ihn eventuell in die Gefahr des Müßigganges zu locken. Nebenher zeigte ich mich immerzu als äußerst großzügig, was seine Entlohnung anging.

Es war von größter Wichtigkeit für mich, noch vor Sonnenaufgang in meiner Kutsche zu sitzen und zu meinem Anwesen zu gelangen. Doch wie es meiner Natur entsprach, war ich auch hier von höchster Präzision und es widerspräche meinem mir gegebenen Naturell, auch nur die kleinste Winzigkeit dem Zufall zu überlassen. So beharrte ich seit unserem ersten Treffen darauf, die Hintertür des Barbierladens zu benutzen und bestand darauf, dass diese für niemanden sonst geöffnet werden dürfte und auch keiner Menschenseele dieser Einlass gewährt werden durfte. Und wieder würden Sie sich fragen, warum meine Mundwinkel schmunzelnd sich nach oben ziehen. Im Laufe der Zeit glich die Tür nicht mehr als einem Relikt einer Erinnerung. Efeu und sonstiges Gewächs hatten diesen Einlass längst für sich entdeckt und auch das kleine Guckloch war verschwunden. Ich klopfe jeweils drei Mal kurz und drei Mal lang und wiederholte dieses Procedere nach genau sieben Zählschritten. So wurde die Tür zu einer Geheimtür, die es nur für mich zu öffnen galt.

Spätestens an dieser Stelle meiner Erzählung fragen Sie sich naturgemäß, ob ich mich auf diese Weise nicht der Gefahr einer kriminellen Handlung meinem Leib und meiner Seele gegenüber begebe. Ob die Zwielichtigkeit, die den Barbieren nachgesagt wird, mich nicht zu ängstigen weiß. Ob ich mir denn der Tatsache bewusst wäre, dass Barbiere mit chirurgischem Besteck nicht minder gut umgehen konnten als mit einem Rasiermesser. Sie das Handwerk eines Chirurgen bestens beherrschten und als Wundärzte mit Amputationen und dem Durchbohren von Fleisch und Hirn sich ein Zubrot verdienten. Es ein leichtes wäre, meine Kehle derart zu durchtrennen, dass ich nicht in den Genuss einen schnellen Todes käme, sondern langsam und qualvoll an meinem eigenen Blut ersticken würde. Niemand würde von meinem Ableben Notiz nehmen. Der Barbier würde mir einfach die Kehle durchschneiden. Einfach weil er es kann, aus Jux, Tollerei, aus einem krankhaften Jagdinstinkt heraus. Vielleicht stockte ein kleines Zahnrad im System. Ich höre Ihre Bedenken, kann förmlich Ihre grübelnde Stirn dabei beobachten, wie sie sich immer mehr in Falten legt. Voll Besorgnis und Unglaube. Doch auch nun würden Sie nur ein wissendes Lächeln in meinem Gesicht finden. Denken Sie immer an das System. Nichts läge mir ferner, als ungewollt Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen und als gehirnloser Irrer behandelt zu werden.

Seien Sie sich im Klaren darüber, dass ich mich unsichtbar wie ein Dieb durch die Nacht bewege. Ich bin sehr organisiert und plane meine Züge im Voraus. Bis zu jenem Abend, auf den ich gleich näher eingehen werde.

Noch ein paar Worte, damit Sie wieder ruhig schlafen können. Ich war auf der sicheren Seite. Ich war kein Narr. Nein, meine Genialität war kaum zu übertreffen. Vergessen Sie nicht die Geheimtür, die so leise ins Schloss fiel, dass einer Fledermaus sie entgangen wäre. Da ich mich viel im Dunklen bewegte, haben sich meine Augen an die Finsternis gewöhnt und so war ich nicht auf die Helligkeit der Laternen angewiesen. Ich hielt mich rechts, eng an die Häuserwände gedrängt, huschte von einer dunklen Ecke zur nächsten und bog schlussendlich in eine dunkle Gasse, an dessen Ende meine Kutsche wartete. Es war die dunkelste Gasse der Stadt, in der sich nur die dunkelsten und finstersten Gestalten herumtrieben und Huren ihre Körper jedem darboten, der sich hierher verirrte. Max, mein alter und treuer Kutscher, hatte die strikte Anweisung, zu warten und die hungrigen Weiber mit ein paar Pence ruhigzustellen, und wenn sie gar von Gier und Triebhaftigkeit getrieben partout nicht von der Kutsche losließen, ihnen in Gift getränkte Weintrauben anzubieten. Die dreckigen Dirnen wusste nicht, wie ihnen geschah und noch ehe sie, sich windend vor Schmerz, kriechend mir am Boden zu nahe kommen konnten und noch bevor sie an ihrem Erbrochenen qualweise erstickten, saß ich schon in der Kutsche, mit der wir dieses dreckige Viertel im Höllentempo verließen. Max, mein Kutscher, hielt seine Pferde förmlich bis zur Erschöpfung im Galopp und erst knapp vor der Einfahrt zu meinem Anwesen durften ihre Beine wieder den Boden berühren. Zeitgerecht und auf die Minute genau vor Sonnenaufgang, die Zeit, zu der ich mich zur Ruhe bettete.

Oh, pardon, ich blieb Ihnen die Adresse meine Barbiers schuldig. Welch Fauxpas, den ich Sie bitte zu verzeihen.

Nun, am Ende meiner Geschichte angekommen muss ich Ihnen leider gestehen, den Barbier gibt es nicht mehr. Sehr wohl den Laden, dessen Anschrift ich Ihnen auf Anfrage gerne zukommen lasse. Alles, worum ich Sie bitte, ist es, mir bei gegebener Stunde Einlass zu gewähren. Ohne Ihr Einverständnis ist es meinem Wesen nicht zuträglich, Ihr Heim zu betreten.

Nun, der Barbier, was seine Seele betraf, so  erwies ich mich seiner gnädig. Der arme Tropf. Das Leintuch, sie erinnern sich? Es glitt vom Spiegel herab und fiel zu Boden, als ein riesiger Schrei durch den Salon gellte. Noch immer sehe ich seine weit geweiteten Augen vor mir, spüre seinen vor Schreck erstarrten Atem, rieche seine unappetitlichen Ausdünstungen. Er wollte es nicht, wohl habe ich ihm geglaubt, doch es galt mein System zu beschützen. Ich konnte mir kein Rädchen leisten, das nicht meiner Richtung folgte. Schon die kleinste Veränderung im Mechanismus könnte die Funktion beträchtlich beschädigen. Mein System war in Gefahr.

Für ihn war es zu spät. Der Blick in den Spiegel hatte mein wahres Ich verraten. Das, was er sah, ließ ihn ungnädig zappeln. Er hatte es nicht kommen sehen, das Spiegelbild zeigte nur einen wild gestikulierenden Handwerker. Es war leer, als ich in gewohnt gnädiger Weise meine riesigen Vampirzähne in seiner Halsschlagader begrub. Sein Blut war etwas dicklich in der Konsistenz.

Ich blieb allein zurück, etwas zermürbt darüber, wie die Sache gelaufen war. Von allen Barbieren war er mir der liebste.

Falls Sie zufällig selbst der Zunft der Barbiere angehören, seien Sie doch so zuvorkommend und lassen Sie mir eine Nachricht zukommen. Ich werde an Ihre Tür klopfen. Dreimal kurz, dreimal lang. Nach exakt sieben Zählschritten wiederhole ich dieses Procedere.

Vergessen Sie jedoch nicht, sämtliche Spiegel abzudecken, bevor Sie mich bitten, Ihre Räumlichkeiten zu betreten. Einzig und allein zum Schutz unserer beiden Systeme.

 

[Gesamt:15    Durchschnitt: 4.7/5]

3 Antworten

  1. Petra Bichler sagt:

    Svea Kerling ist für mich eine Ausnahme-Autorin; eine die schreiben kann wie keine andere; sie spielt mit der Sprache als wäre sie ein instrument u dabei trifft sie genau den Nerv des Lesers u drückt sein tiefstes inneres mit ihrere Sprache aus -fantastisch wie immer

  2. Florian Rian sagt:

    Svea Kerling ist eine beeindruckende Frau und begeisternde Autorin.
    Auch mit diesem Werk zeigt sie wieder ihre ganze Klasse und Bandbreite an Können.

    Danke, liebe Svea.

    F.

  3. harlekin802 sagt:

    Svea Kerling,

    eine ganz besondere Person und polarisierend Autorin.

    Auch mit diesem Text hat sie mich wieder voll und ganz in ihren Bann gezogen.

    Vielen, Dank

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