EIN UNVERHOFFTES WIEDERSEHEN – HANNEY HILL

Schreibwettbewerb für Horror-Autoren

  • Der Anfang

Endlich kommt Papa mal früher nach Hause. Da er so viel arbeitet, sehe ich ihn kaum, aber heute hat er versprochen, pünktlich zu sein. Voller Vorfreude gieße ich die heißen Nudeln in das Sieb und lasse sie abtropfen.

Meine ersten selbstgemachten Nudeln.

Der Gedanke lässt mich traurig werden. Früher hat Mama immer gekocht, aber seit sie sich von Papa getrennt hat und nach München gezogen ist, habe ich sie nicht mehr gesehen.

„Ach man …“, seufze ich und gehe zum Herd hinüber, auf dem in einem Topf die Tomatensauce köchelt.

Vielleicht wäre sie noch hier, wenn ich nicht ständig so zickig gewesen wäre.

Nachdenklich rühre ich die Sauce um, damit mir ja nichts anbrennt. Papa soll doch sehen, wie gut ich kochen kann.

„Ding, Dong!“ Das Klingeln reißt mich aus den Gedanken.

Papa! Na endlich, da ist er ja!

Euphorisch lasse ich den Löffel in die Sauce fallen und stürme zur Tür. Doch als ich sie aufreiße, spüre ich einen dumpfen Schlag auf meinem Schädel, vor meinen Augen tanzen tausende Sterne. In der nächsten Sekunde taucht meine Umgebung in völlige Dunkelheit.

  • Reese

„So ein Vollidiot!“, fluche ich und schlage meine Hand auf das Lenkrad. Der Idiot vor mir hält einfach im Halteverbot und ich komme nicht weiter. Dabei bin ich schon spät dran, die letzten Patienten habe ich noch nach halb sieben abgefertigt. Meine Tochter wartet zu Hause mit dem Essen auf mich.

Wieso fährt der denn nicht?

Zähneknirschend werfe ich einen Blick in den Rückspiegel und fühle mich von den Autofahrern hinter mit bedrängt.

Arschloch, es geht nicht schneller, auch wenn du in meinem Kofferraum parken willst. Was soll ich denn machen? Ich fahre nun mal keinen Smart, mit dem ich zweimal dran vorbei passen würde.

Vor mir läuft ein Mann über die Straße, mit einem dicken Kürbis unter den Arm geklemmt. Er nähert sich dem haltenden Wagen.

Ist er das?

Als der Mann die Fahrertür aufreißt und sich hineinsetzt, drücke ich meine Hand auf die Hupe.

„Nun mach schon, du Verkehrskasper!“

Der Stress macht mich fertig. Die Patienten in der Praxis werden immer ungeduldiger, jeder ist sterbenskrank und will sofort drankommen. Es ist fast nie möglich, zum Ende der Sprechzeit Feierabend zu machen. Genau wie heute, wo ich ihr doch versprochen habe, pünktlich zu sein! Mit Tempo dreißig tucker ich diesem unfähigen Autofahrer hinterher und biege an der nächsten Ecke ab.

Endlich freie Fahrt!

Mit doppelter Geschwindigkeit dauert es keine zehn Minuten mehr bis nach Hause. Dann endlich rollt der Wagen auf die Auffahrt und kommt unter dem Carport zum Stehen.

Noch während ich die Stufen zur Haustür hinaufsteige, hole ich den Schlüssel hervor und schließe auf.

„Lisa? Ich bin zu Hause!“

Beim Betreten des Flurs steigt mir sofort ein brennender Geruch in die Nase.

Was ist das für ein Gestank.

„Lisa? Hast du mich gehört?“

Mit gerümpfter Nase folge ich dem Ursprung des Geruchs. In der Küche steigen schwarze Rauchschwaden durch die Abzugshaube. Hastig schiebe ich den Topf von der eingeschalteten Herdplatte, dessen Inhalt verkohlt und undefinierbar ist.

„Lisa, komm sofort runter!“, rufe ich verärgert und baue mich am Fuße der Treppe auf. „Du kannst doch nicht den Herd alleine lassen!“

Auf meine grimmige Ansprache folgt keine Antwort.

Wo steckt die bloß?

Es bringt scheinbar nichts, auf sie zu warten. Wahrscheinlich hat sie wieder die gottverdammten Stöpsel in den Ohren und die Musik auf Maximum.

Ich gehe nach oben in ihr Zimmer, doch da ist sie nicht. Auch im Bad und jedem anderen Raum fehlt jede verdammte Spur von Lisa. Als ich in die Küche zurückkehre, um sie anzurufen, fällt mir ein Zettel auf dem Tisch auf.

Ach, hat sie wenigstens eine Nachricht hinterlassen. Wir waren doch aber verabredet!

Enttäuscht greife ich nach dem Notizzettel.

„Hallo Herr Doktor! Na, sind Sie überrascht? Wenn Sie Ihre Tochter lebend wiedersehen wollen, folgen Sie meinen Anweisungen. Sollte ich mitbekommen, dass Sie die Polizei oder sonst irgendwen um Hilfe bitten, war’s das für die kleine Lisa.“

Mich überkommt eine plötzliche, so heftige Übelkeit, dass ich mir fast auf die Füße kotze.

Was ist mit meiner Lisa? Was hat das zu bedeuten?

In meiner Panik ist es mir kaum möglich, einen klaren Gedanken zu fassen. Verwirrt laufe ich in der Küche hin und her und bleibe schließlich vor dem Telefon stehen.

Natürlich, ich muss sie anrufen! Das ist sicher alles nur ein schlechter Scherz.

Meine zitternden Finger finden irgendwie die richtigen Tasten, um ihre Nummer zu wählen.

Tuuuuut. Tuuuuut. Nimm doch ab!

Doch das Tuten verschwindet nicht. Die Panik breitet sich immer weiter in mir aus.

Wo ist meine Tochter? Was ist mit Lisa?

Wie von Sinnen renne ich durch das ganze Erdgeschoss, schreie nach meiner Tochter und reiße dabei sämtliche Schranktüren auf. Sie ist zwar aus dem Alter raus für solche Scherze, aber in meiner Panik kann ich nicht mehr rational denken.

„Lisa! Wo steckst du?“

Langsam wird mir bewusst, dass die Nachricht auf dem Zettel kein Scherz ist. Ich sinke auf den Boden und vergrabe mein Gesicht in meine Hände.

Wer ist dieses Arschgesicht? Welcher Wichser hat meine Kleine mitgenommen?

Vor Wut und Sorge tropfen die Tränen auf den Boden und befeuchten die Küchenfliesen.

Ohne Lisa bin ich nichts.

So sitze ich eine gefühlte Ewigkeit, bis mich das Klingeln des Telefons hochschreckt.

 

  • Lisa in Gefangenschaft

Obwohl ich meine Augen öffne, bleibt es dunkel. Sie sind mit einer Augenbinde so stramm verbunden, dass ich das Gefühl habe, sie werden durch die Augenhöhle hindurch nach hinten aus meinem Schädel wieder herausgedrückt. Ein rasender Kopfschmerz vernebelt meine Gedanken und ich habe furchtbare Angst.

Wo bin ich?

Die Frage lässt sich nicht beantworten, da ich keine Chance habe, die Augenbinde zu entfernen. Meine Arme sind hinter meinem Rücken gefesselt.

Jemand hat mich an der Haustür bewusstlos geschlagen.

Mit einem Mal wird mir klar, wie ernst die Situation ist. Der Untergrund auf dem ich liege, ist hart und immer wieder gibt es Erschütterungen.

Ist das ein Auto?

Nach ein paar Minuten bin ich mir sicher, dass die Erschütterungen durch das Anfahren und Bremsen verursacht werden. Der Fahrer schein auch nicht der begnadeteste Fahrzeugführer zu sein. Jede Kurve wird mit Schwung angefahren und hart ausgebremst. Dadurch dass meine Hände gefesselt sind, kann ich dieses Gekurve nicht abfangen. Mir wird so langsam speiübel.

Oder liegt das doch an meinen Kopfschmerzen?

Doch die wichtigste Frage kann ich mir nicht beantworten.

Wer hat mich hier hergebracht?

So sehr ich auch darüber nachdenke, mir fällt niemand ein, der mir so etwas antun würde. Niemand war bisher gemein zu mir gewesen und ich kann mir auch nicht vorstellen, warum man so etwas tun würde.

Ich will einfach nur nach Hause, mein Papa wartet doch auf mich!

Plötzlich bemerke ich, dass der Wagen angehalten hat. Kurz darauf höre ich eine Tür aufschwingen und dann zuknallen. Dann geht ganz nah bei mir eine Tür auf.

„Wer sind Sie? Was wollen Sie von mir?“, rufe ich ängstlich, doch bekomme keine Antwort. „Reden Sie mit mir!“, schleudere ich der unbekannten Person entgegen. Statt einer Antwort, hallen Schritte an meine Ohren.

Das ist kein Auto, das muss viel größer sein. Ein Lieferwagen vielleicht?

Mein Herzschlag beschleunigt sich, als ich spüre, wie nah mir die Person schon ist.

Was hat der mit mir vor?

Die Geräusche sind jetzt ganz nah bei mir. Panik macht sich breit und ein beißender, stinkender Angstschweiß tritt aus allen Poren gleichzeitig aus. Meine Atmung beschleunigt sich und rasend schnell hebt und senkt sich mein Brustkorb.

„Verdammt, fass mich nicht an!“, kreische ich, als mich eine Hand berührt. Ich schlage um mich, aber treffe nur ins Leere.

„Bleib ganz ruhig“, ertönt eine mir wohl bekannte Stimme.

Papa?

„Papa, hol mich hier raus!“, bettel ich ihn an und augenblicklich fällt ein wenig der Anspannung von mir ab.

Er ist gekommen, um mich zu retten.

Doch die erhoffte Erlösung bleibt aus. Stattdessen presst er mich gegen den harten Untergrund und fummelt an meiner Hose herum.

„Papaaaa was tust du da?“

„Sei bitte still, du willst das doch auch, ich habe gemerkt, wie du mich angesehen hast.“

Was geht hier ab? Ist der verrückt geworden?

Panisch versuche ich, ihn daran zu hindern, meine Jeans herunterzuziehen, doch es gelingt mir nicht. Eine Hand hält mir den Mund zu, eine andere reißt mir mit einem kräftigen Ruck die Hose herunter.

„Hör auf, dich zu wehren, dann tut es auch nicht weh“, beteuert er.

„Lass mich los, bist du verrückt geworden?“, kreische ich, trete um mich, doch treffe bloß mit meinem Knöchel an eine Wand. „Aua!“

„Siehst du, das hast du nun davon, du dummes Stück!“

Wie redet er mit mir? So kenne ich ihn gar nicht!

Vom Heulen bleibt mir beinahe die Luft weg und die Rotze läuft mir die Speiseröhre hinunter. Zu meiner Panik kommt nun noch der Ekel und schon wieder könnte ich meinen Mageninhalt nach außen befördern. Als er brutal meine Beine spreizt und meinen Slip zerfetzt, kriege ich nicht einmal mehr ein Wort heraus.

„So ist es gut, einfach ruhig liegen bleiben.“

 

  • Neues Kapitel

Ihre Augen kann ich wegen der Augenbinde nicht sehen, aber sie sind sicher weit aufgerissen, denn als ich in ihre Muschi eindringe, erfüllt ein lauter Schrei das Innere des Lieferwagens. Ihre Gesichtszüge entgleisen und sie reißt den Mund zu einem schmerzerfüllten Schrei auf, den ich sofort mit einem Handschuhe ersticke.

Sonst wird doch noch jemand auf uns aufmerksam.

Mit Freude zerstöre ich das Leben dieses Mädchens, so wie dieses arrogante Arschloch meins zerstört hat. Als ihre erstickten Schreie weniger werden und ich schließlich genug habe, packe ich das Mädel an den Haaren und ziehe ihr eine Maske über. Passend zu Halloween habe ich eine Hexenmaske ausgewählt. Dies ist der beste Tag, eine Person unbemerkt von einem Ort zum anderen zu bringen. Da so viele maskierte Idioten durch die Gegend laufen, fällt eine Hexe mehr oder weniger nicht auf.

Das Quietschen des Mädchens wird wieder stärker, als ich sie am Ellenbogen packe und mit Gewalt hochzerre.

Nun halte doch endlich die Klappe, du dumme Pute!

Ich selber setze mir eine Totenkopfmaske auf und führe sie aus dem Wagen. Gemeinsam überqueren wir die Straße, sie kann zwar nichts sehen und ist dementsprechend etwas langsam, aber ich finde, das macht sie trotzdem gut.

Wie erwartet ist die Straße voller Leute, größtenteils verkleidet als die schaurigsten Gestalten. Zu dieser Jahreszeit ist es um diese Uhrzeit schon dunkel. Die einzigen Lichtquellen gehen von den Kürbissen aus, welche die Leute in ihren Vorgärten aufgestellt haben. Schnell huschen wir von der Straße eine Auffahrt entlang, die zu einer großen Halle führt. Normalerweise findet dort drin Reitunterricht statt, aber heute nicht. Heute ist alles anders.

So wie er mein Leben zerstört hat, werde ich seins auch zerstören.

 

  • Der Doktor wird angerufen

So schnell wie heute bin ich noch nie ans Telefon gegangen.

„Lisa?“, schreie ich in das Gerät, aber die Stimme am anderen Ende ist nicht meine Tochter. Es ist eine verzerrte Stimme, unklar ob Mann oder Frau, jung oder alt.

„Passen Sie auf, Sie bekommen jetzt eine Adresse und dort fahren Sie sofort hin. Falls Sie noch nicht in den Kühlschrank gesehen haben, dort befindet sich eine Maske. Setzen Sie sie auf, ich möchte nicht, dass man Sie erkennt und wir später in Zusammenhang gebracht werden.“

„Wo ist meine Tochter?“, schreie ich verzweifelt ins Telefon, aber die unbekannte Person will mir keine Antwort geben.

„Wenn Sie weiter so einen Terror machen, werden Sie Ihre Tochter nicht wiedersehen, haben wir uns verstanden?“, droht dieser Psycho. „Kommen Sie zum genannten Treffpunkt und Sie werden Ihre Tochter wiedersehen.“

Ich nicke, dann fällt mir ein, dass man das am Telefon nicht sieht. „Ja, ich habe verstanden.“

„Sehr schön. Die Adresse lautet Osterstraße 15. Die Halle können Sie gar nicht übersehen.“ Ein helles Piepen macht mir das Ende des Gesprächs deutlich. Ich kann mich kaum auf den Beinen halten, mein Körper zittert so stark, dass ich mich auf einen Küchenstuhl sinken lasse.

Das kann alles nicht wahr sein, das muss ein Traum sein.

So als wäre mein Geist überall, nur nicht in der Küche, starre ich an die Wand.

Was mache ich noch hier? Ich muss sofort zu ihr!

Ich löse mich aus meiner Schockstarre und reiße die Kühlschranktür auf.

Eine Vampirmaske? Egal, ich muss tun, was die Person gefordert hat. Für meine Lisa würde ich alles tun.

Hastig stülpe ich die Maske über den Kopf und stürme aus der Haustür. Es stinkt verdammt stark nach Plastik und das Atmen fällt mir schwer. Dann steige ich in mein Auto und hoffe, dass sich der Albtraum bald in Luft auflöst.

 

  • Bei der Halle

 

Vom Angstschweiß durchtränkt erreiche ich die besagte Adresse. Tatsächlich schenkt mir in der Halloweennacht niemand Beachtung unter dieser albernen Vampirmaske. Nervös schaue ich mich um und folge dann der Auffahrt, die zu der Halle führt. Der typische Pferdegeruch, der in der Luft liegt, vermischt sich mit dem Gestank der Maske und sorgt dafür, dass ich nur flach durch den Mund einatme. Bei Erreichen des großen Hallentors vernehme ich Schritte hinter mir, doch bevor ich mich umdrehe, scheint etwas meine Schädeldecke zu durchbrechen und dann wird alles um mich herum schwarz.

 

  • Der Doktor wird wach

Als ich aufwache und meine Augen öffne, macht sich ein unsäglicher Schmerz in meinem Kopf bemerkbar.

Ist mein Schädel noch ganz?

Vorsichtig führe ich eine Hand an den Kopf und habe Angst, etwas Schleimiges, Glitschiges zu erfühlen. Mein Gehirn.

Mir wird schlecht bei dem Gedanken, wie es zwischen meinen zerbrochenen Schädelknochen hervorquillt. Erleichtert registriere ich, dass nichts Derartiges zu fühlen ist, und stöhne gleichzeitig vor Schmerz, als ich die dicke Beule ertaste. Meine andere Hand ist mit einer Kette an einem Holzbalken festgemacht.

Wo ist Lisa?, dringt der Gedanke an meine Tochter in mein Bewusstsein. Ich befinde mich in einer Halle, vermutlich die Halle, zu der ich hinbestellt wurde.

Wie lange war ich weggetreten?

Um mich herum liegen einige Strohballen, aber sonst ist nichts Besonderes zu sehen.

„Hallo!“, rufe ich in die Halle hinein und richte mich langsam auf. Meine Knochen tun weh und fühlen sich an wie die eines alten Mannes. „Hallo!“ Meine Rufe prallen an den Blechwänden ab und schallen durch die Halle, ohne beantwortet zu werden.

Hier ist niemand.

„Zeig dich doch du Arschloch!“

Verärgert mühe ich mich hoch und lehne mich an einen stützenden Strohballen.

Wer tut mir das nur an? Habe ich jemals irgendwem etwas so Schlimmes angetan, dass ich das alles verdient habe? Als Arzt hat man zwar hin und wieder Patienten, die mit einer Behandlung nicht zufrieden sind, aber nichts würde so ein Verhalten rechtfertigen. Oder doch?

Angestrengt denke ich über all die Patienten nach, die nicht ganz glücklich meine Praxis verlassen haben. Da war der Typ, der schimpfend hinausgelaufen war, weil wir keine neuen Patienten annehmen. Und die Oma, der die Wartezeit zu lange dauerte und meine Arzthelferinnen mit ihrem Gezeter in den Wahnsinn getrieben hat. Aber ob eine dieser säuerlich riechenden, gebrechlichen Halbtoten in der Lage ist, einen gestandenen Mann wie mich zu entführen?.

Wer könnte sonst etwas gegen mich haben? Doch nicht etwa … nein, die hält sicher die Klappe.

Plötzlich kommt mir da doch jemand in den Sinn. Vor einigen Monaten wurde gegenüber der Praxis ein kleines Mädchen vor den Augen der Mutter von einem Auto überfahren und tödlich verletzt. Als ich nach draußen lief, kam jede Hilfe zu spät. Die Mutter hat mich noch angeschrien und auf mich eingeschlagen, warum ich ihrem Mädchen denn nicht helfen würde. Aber es war wirklich schon alles zu spät.

Könnte es sein, dass diese Frau mir noch immer Vorwürfe macht?

Meine Gedanken werden in dem Moment unterbrochen, als mein Blick auf einen am Boden liegenden Zettel fällt. Neugierig hebe ich ihn auf und lese die Nachricht.

„Hallo Herr Doktor. Wissen Sie schon, wer ich bin? Nein? Jammerschade, dass Sie in Ihrem arroganten Hirn nicht genug Synapsen entwickelt haben, um sich an Ihre Taten zu erinnern. Darf ich Ihnen vorstellen? Dies ist die Halle, in der Sie von jetzt an um Lisas Leben kämpfen müssen und in der Sie mindestens so sehr leiden werden, wie ich wegen Ihnen noch immer leide. Machen Sie sich auf etwas gefasst. Ein freundlicher Tipp von mir: Schauen Sie unter den Strohballen links von Ihnen. Happy Halloween!“

Ich knülle den Zettel zusammen und werfe ihn mit voller Wucht ins Innere der Halle. „Arschloch!“

Als ich mich beruhigt habe, überwiegt doch die Neugier darüber, was wohl unter dem Strohballen versteckt ist. Ich gehe in die Hocke und taste mit meiner freien Hand unter dem Stroh entlang.

„Aua!“

Aus Reflex ziehe ich meine Hand zurück und betrachte meinen Finger, durch den sich ein brennender Schmerz zieht und von dem einige Tropfen Blut auf den Boden tropfen.

Was war das?

Ich lecke mir das Blut ab und greife erneut unter den Strohballen, diesmal etwas vorsichtiger. Das, was zum Vorschein kommt, verschlägt mir die Sprache.

Eine Machete?

An der spiegelblanken Klinge klebt ein weiterer Zettel, den ich mit einem mulmigen Gefühl abreiße und die Nachricht auf der Rückseite lese.

„Sie wissen, was zu tun ist, wenn Sie zu Ihrer Lisa möchten. Ansonsten können Sie hier verhungern und Ihre Tochter in ihrem Versteck ebenso.“

Ich soll mir die Hand abtrennen, um die Handfessel loszuwerden!

Angewidert lasse ich die Machete zu Boden fallen und wische mir die schweißnasse Hand an meiner Hose ab.

Nein. Das mache ich nicht. Wie kann man glauben, dass ich das tun würde?

Verzweifelt hocke ich mich vor die Machete und warte. So lange, bis ich jegliches Zeitgefühl verliere und keine Ahnung mehr habe, wie spät es eigentlich ist, als die Tür zur Halle mit einem Quietschen aufgeschoben wird.

Eine Person in schwarzer Jogginghose und Pullover kommt auf mich zu. Kurz bevor sie mich erreicht, erkenne ich eine Totenkopfmaske. Ich schrecke zurück und halte schützend die Machete vor mich.

„Was soll das? Komm mir nicht zu nahe!“ Drohend hebe ich die Machete. „Nun zeig dich doch, du maskierter Psychopath!“

Hoffentlich fällt das Zittern in meiner Stimme nur mir auf.

Die Person bleibt völlig unbeeindruckt. Stattdessen wirft sie mir eine Kamera zu. Reflexartig lasse ich die Machete fallen und fange die Kamera auf, bevor sie meinen Kopf trifft.

„Hey, was soll das! Antworte doch!“

Ohne ein Wort verschwindet die Gestalt wieder nach draußen und schließt das schwere Hallentor.

Was hat das zu bedeuten?

Ich betätige einen Knopf auf der Kamera. Auf der Speicherkarte befindet sich lediglich ein Video. Ich starte es und muss sofort zwischen meine Beine kotzen. Die Mundöffnung meiner Maske ist so klein, dass die Hälfte der stinkenden Brocken unter meiner Nase kleben bleiben und meine Schleimhäute bis aufs Äußerste reizen. Auf dem Video ist meine nackte Tochter, die blutüberströmt auf einer Matratze liegt. Ihre Augen sind verbunden, sie bewegt sich kaum, dafür aber die schwarze Gestalt umso mehr, die jetzt die Kamera irgendwo abstellt und auf die Muschi meiner Tochter richtet.

Was hast du Schwein mit meiner Lisa gemacht?

Mit geballten Fäusten sehe ich mir den Rest des Films an.

Ich halte die Luft an, als die Gestalt einen Besenstiel zwischen die Beine meiner Tochter rammt und ihre schmerzerfüllten Schreie in meine Ohren dringen. Diesen markerschütternden Schrei, so voller Qual und Angst, werde ich nie wieder loswerden.

Dann hält die Gestalt einen Zettel in die Kamera.

„Solange Sie gemütlich in der Halle warten, mache ich hier mit Lisa weiter!“

Plötzlich ist das Bild schwarz.

„Lass Sie in Ruhe!“, schreie ich unter Tränen und will es einfach nicht wahrhaben, was meine Augen soeben ertragen mussten. „Lass mein Kind in Ruhe du Perverser!“

Zwischen all den Tränen und der Kotze zwischen meinen Beinen wird doch eines klar: Ich muss Sie vor dem Wahnsinnigen retten, egal wie. Auch, wenn es mich mein Leben kostet.

Der Schweiß läuft meinen Rücken hinunter als ich nach der Machete greife und nach einem kurzen Zögern zum Schlag aushole.

 

  • Der Täter

 

Die Schreie des Doktors sind wie Musik in meinen Ohren. Mit einem Lächeln im Gesicht genieße ich das, was sich im Inneren der Halle gerade abspielt und beobachte es durch einen Spalt in dem Hallentor. Aus den Schreien des Doktors wird ein lautes Stöhnen, als er schließlich die Hand von seinem Unterarm abtrennt und sich am Boden windet wie ein zerquetschter Käfer. Nichts macht mich glücklicher, als ihn zittern zu sehen, während das Blut aus seinem Stumpf herauspulsiert.

Das Leben seiner Tochter scheint ihm wohl doch etwas Wert zu sein.

Grinsend stoße ich das Tor auf, steige ins Auto und starte den Motor. Während ich voller Vorfreude aufs Gas trete, erschlafft dieses Weichei und verliert das Bewusstsein.

 

  • Der Doktor muss laufen

Schreiend ertrage ich den Schmerz an meinem Unterarm und starre auf meine abgetrennte Hand, obwohl ich mir vorgenommen hatte, nicht hinzusehen. Als ich den blanken Knochen sehe und das Blut spritzt, muss ich wieder explosionsartig kotzen. Diesmal verklebt mir mein Mageninhalt die Nasenlöcher und ich japse verzweifelt nach Luft. Vor Schmerz und Luftmangel verliere ich abermals das Bewusstsein.

 

Wie lange ich diesmal weggetreten war, kann ich nicht sagen. Aber mit einem Blick auf meinen Stumpf macht sich Erleichterung breit. Jemand hat die Wunde versorgt.

Plötzlich geht am Ende der Halle das Tor auf und Sekunden später kommt ein Auto direkt auf mich zu. Mit der noch vorhandenen Hand ziehe ich mich am Strohballen hoch und greife die blutverschmierte Machete. Eben noch in der Hoffnung, dass ich gerettet wurde, signalisiert mein Adrenalinspiegel eine erneute Gefahr. Das Auto fährt bedrohlich schnell auf mich zu, ich will ausweichen, da bleibt es wenige Meter vor mir stehen.

„Wer bist du? Zeig dich!“, spucke ich der Gestalt entgegen, die jetzt das Seitenfenster herunterfahren lässt, da fällt mir etwas auf.

Die Hand fehlt. Der Person fehlt die linke Hand!

„Dass Sie die Frechheit besitzen, irgendwelche Forderungen zu stellen, ist einfach unglaublich.“ Endlich spricht die Person und die Stimme kommt mir irgendwie bekannt vor. Aber woher?

„Na, erkennst du mich?“, dringt die Frage durch die Totenkopfmaske.

„Wer bist du?“, frage ich panisch.

„Schade, ich dachte, Ihnen wäre endlich ein Licht aufgegangen. Das finde ich ja putzig, dass Sie sich nicht erinnern. Immerhin sind wir uns ein Stückchen ähnlicher.“ Die Gestalt deutet auf ihren handlosen Arm.

„Du abscheuliches Monster, was hast du mit meiner Tochter gemacht?“

„Nun machen Sie mal halblang. Dass Ihr Stumpf verbunden ist, haben Sie mir zu verdanken, da kann ich wohl etwas Respekt erwarten. Und um Ihre Frage zu beantworten, Ihre süße Tochter musste nicht weniger ertragen als das, was Sie Jennifer angetan haben.“

„Woher weißt du davon?“

Hat sie etwa doch nicht die Klappe halten können?

„Ich will dich leiden sehen“, sagt die bekannte Stimme und lässt den Motor aufheulen.

Im nächsten Moment muss ich doch noch einen Satz zur Seite machen, um einen Aufprall auf der Motorhaube zu verhindern.

Das Arschloch will mich überfahren!

Panisch hechte ich im Zickzack durch die Halle. Wie ein Karnickel werde ich von dieser Missgeburt mit dem Auto durch die Halle gejagt.

Das ist Wahnsinn.

„Lauf nur! Lauf um das Leben deiner Tochter!“, brüllt die verrückgewordene Gestalt und hält genau auf mich zu. „Solltest du versuchen nach draußen zu rennen, fahre ich dich schneller platt, als du Lisa sagen kannst.“

Wenn ich bloß wüsste, wo sie steckt.

Schwer nach Luft schnappend hetze ich durch die Halle und überlege mir einen Plan, doch so schnell will mir nichts einfallen. Also laufe ich weiter, ignoriere das Brennen in den Beinen, sowie die Seitenstiche und denke bloß an meine Tochter.

 

  • Lisa

 

Mein Unterleib fühlt sich an, als hätten zehn Elefanten darauf herumgetrampelt. Das Blut an meinen Beinen ist getrocknet und lässt sich mit den Fingernägeln abkratzen.

Warum hat Papa mir das angetan?

Rotz und Wasser heulend versuche ich, mich auf der viel zu weichen Matratze aufzurichten.

Ich will nicht mehr. Wieso hat er mich nicht lieber umgebracht? Wieso hat er das getan?

Mir wird schlecht bei dem Gedanken daran, dass sein Penis in mir drin war. In seiner kleinen Tochter.

„Papa!“, schreie ich und presse mein Gesicht in die Matratze. Um den seelischen Schmerz auszublenden, kratze und beiße ich mich selbst.

Was hast du mit mir gemacht?

Während ich wie eine Furie immer wieder meinen Kopf auf die Matratze schlage, sehe ich aus dem Augenwinkel etwas Metallisches aufblinken.

Ein Messer?

Ich hebe es auf und packe den Griff mit beiden Händen.

Ich will nicht mehr leben.

 

  • Wieder in der Halle

 

Es ist fast unmöglich, gegen die Seitenstiche anzuatmen und die Schmerzen an meinem mangelhaft verbundenen Stumpf zu ignorieren. Der Verrückte jagt mich schon eine Ewigkeit durch die Halle und macht sich einen Spaß daraus, mich mit dem Auto quer durch die Halle zu jagen. Am Ende meiner Kräfte drohen meine Beine nachzugeben. Nur der Gedanke an Lisa lässt mich weitermachen.

„Wann hast du genug“, japse ich und kämpfe mich mit stechenden Waden weiter voran. Mit einem Mal gibt das Miststück Gas und hängt mir direkt an den Fersen.

Ich muss schneller werden.

Doch mein Körper macht dieses Tempo nicht mehr mit, taumelnd stürze ich auf den staubigen Hallenboden. Dabei fliegt mir meine alberne Vampirmaske vom Gesicht.

Das war es, gleich werde ich zu Matsch unter den Reifen.

Wider Erwarten kommt der Wagen hinter mir zum Stehen und die Totenkopfgestalt steigt aus. Ich liege in der nach Pferdepisse stinkenden Späne und atme diesmal diesen Gestank ein, anstatt der Mischung aus Kotze und Gummi.

„Und? Weißt du endlich, wer ich bin?“, fragt die Stimme und baut sich über mir auf.

Ein verschissenes Arschloch bist du.

„Wenn ich das nur wüsste“, keuche ich und setze mich auf. Genüsslich zieht dieses Monster die Maske vom Gesicht.

 

  • Claudia

 

„Claudia?“, röchle ich und kann es nicht glauben.

„Da bleibt dir die Spucke weg, was?“

„Aber wieso? Was soll das?“

Claudia ist eine langjährige Patientin von mir, die nie auffällig war.

Was treibt sie dazu, so etwas zu tun?

„Können Sie sich das nicht denken, Herr Doktor Reese?“

Mir ist dieses Verhalten rätselhaft. Was soll ich diesem siebzehnjährigen Mädchen getan haben?

„War ja klar, Sie denken auch nur an sich.“

„Warum tust du mir das an?“

„Die Frage ist doch, warum Sie mir das angetan haben!“, faucht sie zornig. „Sie wollten mir keine Sporttauglichkeitsbescheinigung geben!“

„Ist das dein Ernst? Deshalb tust du mir und Lisa das an?“

„Sie haben doch keine Ahnung, was das für mich bedeutet! Sie haben meinen Traum, Polizistin zu werden zerstört, weil Sie mir die Bescheinigung nicht geben wollten!“

„Aber du weißt doch selber, dass du mit deinem Arm-“

„-deshalb habe ich Ihnen das angetan! Sie konnten doch sogar mit dem frischen Stumpf durch die Halle traben!“

„Du spinnst. Du bist total verrückt geworden. Spätestens im Vorstellungsgespräch wäre denen deine Hand-“

„-Sie halten jetzt schön die Klappe“, droht Claudia und funkelt mich an. „Ich wollte Ihnen verzeihen, wirklich. Aber dann habe ich beobachtet, was Sie mit Jennifer gemacht haben.“

 

  • Vier Wochen zuvor

 

Das Wartezimmer ist voll. Seit Stunden sitze ich in der stickigen Luft zwischen alten Omas, die in Zeitschriften blättern und klapprigen alten Knackern, deren ekelhaftes Röcheln mich den Sitzplatz wechseln lassen. Für meine Bewerbung bei der Polizei sind schon alle Unterlagen zusammengestellt, lediglich die Sporttauglichkeitsbescheinigung fehlt mir noch, aber das will ich heute erledigen. Nach und nach leert sich das Wartezimmer, ich werde als vorletzte Patientin aufgerufen. Ich gehe ins Behandlungszimmer und setze mich auf einen Stuhl.

„Hallo Claudia“, begrüßt Dr. Reese mich und gibt mir die Hand. „Was kann ich heute für dich tun?“

„Ich brauche eine Sporttauglichkeitsbescheinigung.“

Mit ernster Miene schleudert er mir die schlechte Nachricht ins Gesicht. „Tut mir leid, aber das kann ich nicht machen, dir fehlt doch die Hand.“

Trotz meines Bettelns lässt der Doktor sich nicht umstimmen und ich verlasse schließlich aufgebracht die Praxis.

Wo ist mein Regenschirm?

Genervt kehre ich noch einmal zurück und höre verzweifelte Schreie aus einem der Behandlungszimmer. Steif vor Schreck bleibe ich vor dem Zimmer stehen und blicke durch den Türspalt.

„Lassen Sie mich los!“

„Sei bitte still, du willst das doch auch, ich habe gesehen, wie du mich angesehen hast.“

„Nein, hören Sie auf, ich will nicht!“, hallt die ängstliche Stimme des Mädchens durch die Praxis.

„Hör auf, dich zu wehren, dann tut es auch nicht weh“, beteuert Doktor Reese und reißt dem Mädchen die Hose runter. Voller Entsetzen halte ich meine gesunde Hand vor meinen Mund und erstarre zur Salzsäule.

 

 

  • Das Ende

 

„Das hast du mitbekommen? Ich dachte, wir waren alleine.“ Entsetzt sehe ich zu ihr auf.

„Sie sind so ein erbärmlicher Arzt, Sie haben das Leben gar nicht verdient.“

„Was sollte ich denn machen, seit meine Frau mich verlassen hat, hatte ich keinen Sex mehr und Jennifer war so …“

„-jung? Heiß? Wehrlos?“, spottet Claudia. „Sie sind ein perverses Schwein und wenn Sie Ihre Tochter jetzt wiedersehen wollen, unterschreiben Sie die Sporttauglichkeitsbescheinigung!“ Das Mädchen holt einen Zettel aus ihrer Hosentasche hervor und hält ihn mir samt Kugelschreiber hin. „Mit dem Datum von vor vier Wochen bitte.“

Mir egal, ich würde alles unterschreiben, wenn ich doch nur zu meiner Tochter kann.

Hastig unterschreibe ich den Wisch, den sie mir sofort wieder aus der Hand reißt.

„Wo ist Lisa?“

„Draußen hinter der Halle ist eine kleine Hütte. Gehen Sie ruhig, sie wartet bestimmt schon.“

Schallend lachend läuft Claudia zum Auto, wirf sich auf den Fahrersitz und fährt aus der Halle.

Kraftlos schleppe ich mich hinterher in die Freiheit und sehe beim Verlassen der Halle auch schon die Hütte, von der Claudia gesprochen hat.

Lisa, ich bin fast bei dir.

„Lisa!“, rufe ich und nähere mich der Hütte.

Ich werde mir in Zukunft viel mehr Zeit für dich nehmen.

Mein Herz klopft bis zum Hals, als ich die Hütte erreiche.

 

  • Lisa macht Ernst

 

„Lisa, mein Schatz“, seufze ich, als ich am Ende meiner Kräfte in die Hütte stolpere und mein kleines Mädchen endlich entdecke. Voller Entsetzen entgleisen mir die Gesichtszüge, als sie wie von Sinnen mit einem Messer auf mich zustürzt. Immer wieder rammt sie mir die Klinge bis zum Schaft in die Brust. Mir fehlt die Kraft, ihr auszuweichen.

„Verrecke!“, kreischt sie. „Du ekliger Scheißvater!“

Für einen kurzen Moment fühle ich noch die Stiche in meinen Oberkörper und schmecke das Blut. Noch ein letztes Mal sehe ich in das wunderschöne Gesicht meiner Tochter, bevor sich meine Augen für immer schließen.

 

  • Claudia

 

Zum Glück löste sich meine Starre vor dem Behandlungszimmer schnell. Mit meiner gesunden Hand filmte ich diese abscheuliche Szene, als dieser abgefuckte Kerl die arme Jennifer brutal vergewaltigte. Nachdem ich das Video bearbeitet hatte, konnte ich die verachtenswerte Tat dieses Horrorarztes zu meinem Vorteil nutzen. So konnte ich Lisa täuschen, indem ich ihr die entsprechenden Sequenzen vorspielte, während ich sie mit dem Strap-on-Dildo das spüren ließ, was ihr Vater mit Jennifer getrieben hat. Wenn ich Glück habe, muss ich mir nicht einmal die Finger schmutzig machen, um dieses Arschloch zu töten. Dann reicht alleine die Wut seiner Tochter, um ihn sterben zu lassen.

 

[Gesamt:14    Durchschnitt: 4.6/5]

5 Antworten

  1. John Reed sagt:

    Danke für die vielen tollen Texte. LG John

  2. Claudia Volbers sagt:

    Ich wollte 5 Sterne geben. Warum hat er nur 4 gespeichert?

    • Wenn du auf dem Smartphone getippt hast, kann es sein das du versehentlich auf 4 Sterne gekommen bist. Hab die Funktion gerade getestet. Es funktioniert alles korrekt. Ansonsten weiß ich nicht was passiert ist. 5 Sterne kann man geben und funktioniert auch.

  3. Holger Richter sagt:

    Guter Schreibstil, recht realistisch, gelungene Auflösung am Ende.

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