LECKER SCHMECKER – JENNIFER HARCKE

Schreibwettbewerb für Horror-Autoren

Essen ist das wichtigste für Menschen.  Wer´s nicht glauben will, hat noch nie seine Wohnung verlassen.

In unserem Restaurant werden alle Wünsche erfüllt. Ich rede da nicht von den normalen Gelüsten, wie zum Beispiel Thunfisch oder Peperoni, nein bei uns gibt es das richtig harte Zeug.

Das Telefon klingelt. Die Junge Frau geht ran.  „Guten Tag, hier Lecker Schmecker, kein Wunsch ist offen.

Wie lautet ihre Bestellung?„  Am anderen Ende der Leitung antwortet eine Stimme mit einen Grunzen,  „Ja ich will die zarte Brust-Pizza und den roten Fleisch Auflauf.“ Die Frau tippt alles ein.  „Hätten sie noch gerne eine Getränk dazu?“ Die Leitung bleibt still doch dann kommt ein „ Ja ich will die gelbe Verführung mit Überraschung.“ Es ist ein tippen zu hören bevor die Stimme erklingt. „Gut ,das wird eine halbe Stunde dauern, wohin soll es gehen?“ Der Mann antwortet mit einem Grunzen, dann kommt „So wie immer, zu Dr. Friedolin Glass“ Die Frau tippt alles für den Koch ab, dann antwortet sie erfreut. „Oh Herr Glass das ist schon ihr zwanzigstes Mal das sie bei uns bestellen. Damit bekommen sie ein Geschenk von uns. Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag.“

Der Koch steht über dem Mülleimer, in seiner Hand eine Zigarette. „Oh Mann, langsam müssten sie mir mehr bezahlen, diese ganzen perversen Wünsche.“ Schilla kommt durch die Tür. „Mitchel wie lange brauchst du noch, wir haben eine neue Bestellung.“ Mitchel schmeißt die Zigarette in den Mülleimer und geht wutentbrannt in die Küche.

„Was wollen die Perversen schon wieder?“  Schilla reicht ihm den Zettel und geht mit einem Hüftschwung davon. „Geil ist sie ja, aber euch ein Miststück“ dachte er sich während er ihr auf den Hintern glotzte.

Dann sah er auf den Zettel und begab sich in die Speisekammer. „Also was haben wir denn da?“

In der Speisekammer waren mehrere junge Frauen angekettet die sofort, nach dem er in den Raum kam, anfingen zu schreien. „Haltet euer verdammtes Maul ihr Schlampen.“

Er hielt vor einer blonden großbrüstigen Frau an, die total fertig aussah. „Hey Süße, du bist dran.“

Er nahm sie mit sich und brachte sie in den Schlachtraum. Die Frau versuchte ihn anzubetteln. „Bitte lassen sie mich gehen, ich mache alles was sie wollen.“ Er lachte, dann sagte er „Ha ha du bist ja so süß, denkst du nicht das ich mir nehmen kann was ich will, wenn ich es will. Du bist nichts besonderes.“ Er fixierte sie an seiner Schlachtbank . So ließ er sie kurz allein bevor er mit einem Messbecher wieder kam.

„Was hast du damit vor?“ Er stellte den Becher unter sie.  „Keine Angst, noch wird es nicht schlimm. Ich brauche erst noch deine Flüssigkeiten.“

Er zuckte sein Messer und versetzte ihr ein paar Schnitte in die Oberschenkel. Sie weinte und jammerte, doch er machte weiter.

„Nun mach schon, ich habe nicht den ganzen Tag Zeit.“ Nachdem er etwas weiter oben anfing zu schneiden, fing sie an zu pissen. „Na endlich, flüssiges Gold. Jedenfalls für den Kunden.“

Leider reichte der Inhalt nur für einen kleinen Becher, aber die Überraschung wird schon das übrige tun, dachte er sich. Er nahm den Becher und brachte ihn in  die Küche. Dort bereitete er die gelbe Verführung vor.

Sie war kurz allein. Der Irre war raus gegangen. Das ist die Chance um abzuhauen. Sie zerrte an den Seilen die sie festhielten, doch diese schnitten sich nur tiefer ins Fleisch. Ihre Hoffnung dort raus zu kommen verlor sie bald.

Mitchel kam mit einem Eimer und einem langen Messer zurück. Nun brauchte er die Soße für die Pizza und den Auflauf, was immer eine ganz schöne Sauerei verursachte.

Er stellte den Eimer neben sie und holte einen langen Schlauch, dann begann er in ihren Bauchnabel ein Loch  zu schneiden, bis das Blut raus quoll. Sofort schob er den Schlauch hinein so dass, das Blut durch den Schlauch floss und in den Eimer gelang. Er musste nun schnell sein denn Blut gerinnt schnell. Mit einem alten Holzlöffel den er immer nimmt (so sieht er auch aus) begann er zu rühren.

Der Eimer war nun halb voll und das Blut hörte langsam auf zu bluten. Erstaunlicherweise war die Kleine immer noch am Leben.

Mitchel ging nun auch mit dem Eimer in die Küche. Dort kippte er das Blut in einen großen Topf den er sofort an stellte.  „So das müsste reichen, jetzt erst mal die Schlampe weiter zubereiten.“

Das Mädchen bekam zwar noch alles mit was mit ihr geschah doch die Kraft war mit ihrem Blut zusammen aus ihr raus gelaufen.

Mitchel begann nun damit langsam ein Tellergroßes Stück Hautfleisch aus ihrem Bauch zu schneiden, das als Boden für die Pizza herhalten sollte.

Neben ihm stand ein Servierwagen mit zahlreichen Messern die er nun nacheinander einsetzte um die Brust vorsichtig zu lösen das auch ja nichts von dem zarten Fleisch verschwendet wird.

Er hasste zwar die Arbeit aber seine Mahlzeiten, was man so nennen konnte, waren ihm heilig. Alles musste perfekt sein.

Die Pizza war so gut wie fertig doch es fehlte noch das i Tüpfelchen oder wie er es gerne nennt das Zähne Tüpfelchen. Mit einer Rohrzange begann er damit einen Zahn nach dem anderen mitsamt der Wurzel rauszureißen und auf die Pizza zu garnieren. Sie wanderte sofort in den Ofen denn der Kunde wartet schließlich auf sein Essen. Am liebsten hätte er jetzt eine geraucht aber das Fleisch von Menschen muss sofort nach den Anschnitt verarbeitet werden. Diese Erfahrung hatte er leider schon erleben müssen.

Das Blut brodelte schön auf dem Herd. Er goss etwas davon in eine Auflauf-Form und nahm sie mit zu der Kleinen die immer noch bei Bewusstsein war.

Mit einen Ruck drehte er sie um, so das ihn ihre prallen PO-Backen ansahen. Mit einer schnellen Handbewegung schnitt er die Backen ab, setzte sie in die Form, entfernte von ihrem Rücken dicke Hautstreifen die wie Käse über die Backen gelegt wurden. Mit schnellen Schritten ging er wieder in die Küche. Dort kippte er noch etwas Blut hinein und stellte den Auflauf in den Ofen.

„Na ja etwas Zeit ist noch. Nun gut, Zeit die Überraschung fertig zu machen, und nicht zu vergessen das Geschenk.“

Leider war sie nun doch komplett weg, doch noch konnte er etwas mit ihr machen. Er bohrte einen Löffel in ihre Augenhöhle und trennte das Auge ab. Das selbe tat er mit dem anderen. Diese wanderten sofort in die gelbe Verführung.

Er schaute genervt auf die Uhr „Misst, noch 10 Minuten. Gut dann jetzt noch mehr Tempo“

Mitchel hasst diese Überraschungspakete die ihn immer sehr viel Zeit kosteten, doch dies gehörte nun mal zu dem Service.

Nach 5 Minuten war er fertig und hatte alles in die gewünschten Verpackungen getan, gerade rechtzeitig denn in dem Moment tauchte Luis ,der Fahrer ,auf. „Hey Mitchel hast du meine Bestellung fertig?“

Mitchel gab ihn keine Antwort. Das einzige was er bekam war ein Handzeichen in Richtung von den Kartons. Luis nahm die Kartons und machte sich sofort auf den Weg zu Dr. Glass der ihm immer Trinkgeld gab wen er überpünktlich ist.

Leider hatte Mitchel nicht mal Zeit eine zu rauchen. Schilla kam in die Küche mit der nächsten Bestellung. Luis hörte nur noch, bevor er das Restaurant verließ, wie Mitchel genervt schreit.

„Armer Kerl langsam könnten sie ihm aber wirklich mehr bezahlen.“ Luis gab Gas, er wollte seinen Stammkunden nicht warten lassen.

Er klingelte dreimal hintereinander was das Zeichen war das er es ist, das hatte er und Dr. Glass nach der 7 Bestellung ausgemacht. Es dauerte eine Weile doch dann machte ihm ein Hochgewachsener gut gekleideter molliger Mann die Tür auf. „Guten Tag Dr. Glass, na heute wieder viel zu tun?“

Er grinst „Ja Luis, immer diese Frauen mit ihren Schönheitsideal. Wie soll ein Schönheitschirurg da mal dazu kommen was zu essen, aber zum Glück gibt es ja euch.“

Luis gab ihm die Rechnung mit den Schachteln, der Doktor bezahlte mit einem Strahlen und wie Luis es gewusst hatte gab es ein saftiges Trinkgeld.

Die Kartons waren immer noch schön warm, so wie er es liebte. Auf dem einen  stand Überraschung, was den Doktor sehr freute denn er hatte schon viel von diesen Überraschungen gehört.

Vorsichtig öffnete es den Karton und er fing an zu lachen. Nicht wie ein normaler Mann, sondern wie ein kleines Kind das dass heiß begehrte Geschenk von seinen Eltern bekommen hatte.

In dem Karton waren verschiedene Fleisch Stückchen und das abgezogene Gesicht des jungen Mädchens, was für seine Mahlzeiten herhalten musste.

Er freute sich riesig und ließ sich alles schmecken, besonders die gelbe Verführung genoss er. Die Augen legte er sich auf die Zunge und mit einen Knack biss er genüsslich drauf.

„Mhh ich muss unbedingt ein Lob an den Koch beim nächsten Mal ausrichten lassen.“

Schmatzend verschlang er alles bis es an der Tür klingelte. Vor der Tür stand ein junges Mädchen. „Ah sie sind bestimmt wegen der Fettabsaugung hier, bitte nehmen sie Platz ich bin gleich bei ihnen.

Er nahm das Telefon und ließ sie in dem Untersuchungszimmer alleine.

Das Telefon klingelte und sofort kam die vertraute Stimme „ „Guten Tag, hier lecker Schmecker. Kein Wunsch ist offen. Wie lautet ihre Bestellung?“

Kurz und knapp antwortete er „Hier ist der Doktor, ich habe wieder Eine.“

 

[Gesamt:9    Durchschnitt: 4.2/5]

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